Virtuelle Maschine, VHD und FAT32?

In der Vorbereitungsphase zu meinem Workshop, der auf die Windows 7 Zertifizierung vorbereiten soll, musste ich ein Problem lösen, welches durch die Gegebenheiten des CIP-Pools, in dem der Workshop stattfinden sollte, verursacht wurde.

Hierbei handelte es sich darum eine vorbereitete Windows 7 VM auf eine FAT32 Partition zu bekommen. Jeder der FAT32 kennt weiß, dass Dateien nicht größer als 4GB sein dürfen. Eine kurze Recherche im Internet brachte die Gewissheit, dass dies mit VMs, die als virtuelle Festplatte das VHD Format verwenden, kein Problem ist. Denn laut Spezifikationen können VHDs in 64 Dateien zu je 4GB gesplittet werden. Dabei hat die erste VHD Datei die Endung .vhd, alle weiteren Dateien dann .v01, .v02 und so weiter. Wichtig dabei ist, dass die VHD eine dynamische Größe hat und nicht eine festeingestellte Größe. Sobald die VM fertig installiert ist, braucht man nur noch ein Programm welches die VHD splittet. Hierfür habe ich hjsplit verwendet und eine Größe von 3,5 GB pro Datei angegeben. Nachdem die VHD gesplittet war, habe ich die VM gestartet und sie lief zu meiner Begeisterung.

Allerdings musste der Workshop dann doch verschoben werden, da nur 7GB Speicherkapazität auf den Rechnern des CIP-Pools zur Verfügung standen. So habe ich ungewollt ein ruhiges Wochenende und hoffe, dass der Workshop an der gleichen Uni, nur in einem anderen Fachbereich (CIP-Pool), noch dieses Jahr stattfinden kann.

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