SC2012 R2 Service Provider Foundation, Windows Azure Pack & Service Management Automation Installation

In diesem Blogartikel möchte ich mich heute mit der Installation der SC2012 R2 Service Provider Foundation, des Windows Azure Packs und der Service Management Automation befassen. Die Installationsbasis bilden dabei zwei Windows Server 2012 R2 mit installiertem SQL Server 2012 SP1. Zuerst wird die Service Provider Foundation auf dem ersten Server installiert und danach das Windows Azure Pack mit der Service Management Automation auf dem zweiten Server.

Service Provider Foundation:

Die Installation wird über das SC2012 R2 Orchestrator Medium gestartet. Der Setupassistent prüft zunächst, ob die nötigen Voraussetzungen erfüllt sind.

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Dabei müssen zwei Komponenten separat aus dem Microsoft Download Center heruntergeladen werden.

WCF Data Services 5.0 for OData V3: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=29306
ASP.NET MVC 4: http://www.microsoft.com/en-us/download/details.aspx?id=30683

Nach der Installation reicht ein Klick auf Check prerequisites again aus, um die Überprüfung zu aktualisieren. Im weiteren Verlauf des Setups werden die verschiedenen Web Services konfiguriert. Hier sollte als Service Account ein Domain Account Verwendung finden, dies erleichtert die Konfiguration, da bei Verwendung des Network Service Accounts eine Nachkonfiguration am SQL Server nötig ist! Als Service Account habe ich in dieser Umgebung den Service Account des SCVMM verwendet. Denn der bei der SPF Installation verwendete Service Account muss später als Administrator in der VMM Konsole hinzugefügt werden, damit die Verbindung zwischen Windows Azure Pack, SPF und VMM Management Server einwandfrei funktionieren kann. In die Sicherheitsgruppe habe ich die Enterprise Admins Gruppe, meinen eigenen Admin Account und den Service Account hinzugefügt.

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Nach dem die Installation abgeschlossen ist, sollte man im Browser folgende URL aufrufen, um die korrekte Funktionsweise der SPF zu überprüfen.

https://srv-3:8090/SC2012R2/VMM/Microsoft.Management.Odata.svc/

Das Ergebnis des Aufrufs sollte dem folgenden Screenshot entsprechen.

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Ist eine Fehlermeldung zu sehen, dann beginnt jetzt die Fehlersuche und –behebung. Hier setzt man am besten beim SQL Server an. Denn meistens liegt das Problem an einem fehlenden Login für den Service Account.

Damit ist die Installation der SPF abgeschlossen. Diese können absofort verwendet werden.

Windows Azure Pack:

Die Installation des Windows Azure Packs gestaltet sich recht einfach. Man lädt dazu die Install Windows Azure Pack: Portal and API Express – Preview herunter und installiert das Windows Azure Pack nach der Anleitung des Setupassistenten. Nach der Installation muss für die SQL Instanz die SQL Authentifizierung und Windows Authentifizierung aktiviert werden. Ebenso sollte der Login sa aktiviert und mit einem neuen Passwort versehen werden, da dieser bei der Einrichtung des Windows Azure Packs Verwendung findet.

Der Aufruf der Konfigurationseite sollte im Internet Explorer, der zuvor mit Adminrechten gestartet wurde, erfolgen.

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Bei der Einrichtung gibt man den Namen des SQL Server und die SQL Instanz, den sa Account mit dazugehörigem Passwort sowie eine Passphrase an. Ist am Ende der Einrichtung bei jedem Punkt ein grüner Kreis mit weißen Häckchen zu sehen, war die Einrichtung erfolgreich. Nun kann in das Service Management Portal gewechselt werden, um das Windows Azure Pack über die SPF mit dem VMM Management Server zu verbinden.

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Dazu erfolgt im Reiter VM-Clouds als erstes die Registrierung der SPF.

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Dabei muss der Service Account verwendet werden, den man bei der SPF Installation für die Web Services angegeben hat. Bei unterschiedlichen Service Accounts muss dies der Service Account der VMM Web Services des SPF sein.

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Im nächsten Schritt fügt man den VMM Management Server über Clouds hinzu. Hierfür reicht der FQDN des Servers aus.

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Danach sollten alle im VMM konfigurierten Clouds im Service Management Portal auftauchen. Wird ein Fehler beim Hinzufügen des VMM Management Servers ausgegeben, so ist meistens der Service Account der VMM Web Services des SPF nicht als Administrator in der VMM Konsole hinterlegt.

Service Management Automation:

Die Service Management Automation Installation gestaltet sich ähnlich die der Service Provider Foundation. Auch hier erfolgt die Installation über das SC2012 R2 Orchestrator Medium. Die SMA werden in diesem Fall mit auf den Server des Windows Azure Packs installiert.

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Im Anschluss erfolgt wieder die Angabe eines Service Accounts. Da es sich bei der SMA, um die Automatisierung von Workflows mittels PowerShell handelt, wurde der Service Account des Orchestrator verwendet.

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Auch hier habe ich in die Sicherheitsgruppe die Enterprise Admins Gruppe, meinen eigenen Admin Account und den Service Account hinzugefügt.

Nach der Installation muss noch der Runbook Worker auf dem Server über das SC2012 R2 Orchestrator Medium installiert werden, damit man die Runbooks ausführen kann.

Im nächsten Schritt wird die Verbindung über das Service Management Portal des Windows Azure Packs zu der SMA Installation hergestellt.

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Die erfolgt über den Reiter Automatisierung und die Angabe des SMA Servers.

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Dabei muss der Service Account verwendet werden, den man bei der SMA Installation angegeben hat.

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War die Verbindung erfolgreich, so startet direkt das erste Runbook. Abschließend erfolgt noch die Verbindung unter VM-Clouds zu dem SMA Server.

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Damit ist die Installation und eine grundlegende Konfiguration von SPF, Windows Azure Pack, SMA und dem VMM Management Server abgeschlossen.

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