Rückblick 2. Semester

Die Semesterferien stehen kurz vor der Tür. Nächste Woche steht die Klausurphase noch an und dann beginnen endlich die Ferien. Daher ist es Zeit einen Rückblick auf das 2. Semester zu werfen:

Algorithmen und Programmierung 2:

AP2 war im 2. Semester das interessanteste Fach überhaupt, vermutlich lag es auch an unserem Dozenten, der sich nicht nur während der Vorlesung alle Mühe gab, sondern dazu eine sehr gute Betreuung während den Praktika leistete.
Hauptsächlich drehte sich in AP2 alles um Java und die objektorientierte Programmierung. Dabei ging es um polymorphe Algorithmen und Datenstrukturen, sowie um abstrakte Klassen und verkettete Listen. Hinzu kamen die Themen rund um die Iteratoren, Stacks und Queues. Das Ganze wurde zum Semesterende mit dem Themen Bereich Such- und Sortieralgorithmen abgerundet und beendet. Hier lernte man neben einfachen Suchen, auch die Implementierung der Breiten-, Tiefen-, und Binärsuche kennen. Komplexer wurde es dann bei der Implementierung von den Suchalgorithmen. Hier kannte man bisher hauptsächlich die Bubblesort-Methode, welche mit einer Laufzeit von O(n²) nicht wirklich schnell ist im Vergleich zu Quick- und Mergesort. Die beiden zuletzt genannten Suchalgorithmen sind in ihrer Ausführung sehr effizient und erreichen fast immer eine Laufzeit von O(n*log n).

Paradigmen der Programmierung:

In PP hatten wir denselben Dozenten wie in AP2. Daher braucht man an dieser Stelle nicht mehr viel zur Durchführung der Vorlesung zu sagen. 😉
Die PP Vorlesung war durch die Einführung in funktionale sowie logische Programmiersprachen geprägt. Hierfür wurden Scheme und Prolog verwendet. Hinzu kamen noch die Themen Prädikatenlogik und die Einführung in generische Datentypen. Zum Abschluss lernten wir die Implementierung des Backtracking-Verfahrens in Prolog und Java auf Basis des Damenproblems kennen.

BWL 2:

Auch hier hatten wir einen guten Dozenten, der es immer wieder mit Witzen und Anekdoten schaffte die Aufmerksamkeit der  Studenten bei dem trockenen Thema Rechnungswesen zu wecken. Die folgende kurze Auflistung soll einen Überblick über die behandelten Themen geben:

  • Ökonomische Entscheidungen
  • Wertschöpfung
  • Bilanz – Eigenkapital
  • Jahresabschluss – Bewertungen
  • Kalkulatorische Kosten
  • Kostenarten

Mathematik 2:

Mathematik 2 beinhaltete sehr interessante Themenblöcke für das 2. Semester. Besonders gefallen haben mir „Funktionen mehrerer Verändlicher“ mit den untergeordneten Themen: Totales Differential, LS-Methode und Lagrange. Sehr großes Interesse hat der Themenblock Graphentheorie bei mir geweckt. Einige der in diesem Block behandelten Themen waren der Euler-Zug,  der Shannon-Fano & Huffman-Code,  der Algorithmus von Kruskal und der Algorithmus von Dijkstra. Leider wurde während des Semesters mit Beginn des Themas Statistik der Dozent gewechselt, da sich unser bisheriger Dozent stärker der Forschung widmen wollte. In diesen Sinne kam es wie es kommen musste und was ich schon befürchtet hatte, die Qualität der Vorlesung nahm deutlich ab und die recht interessanten Themen der Statistik, der Komplexen Zahlen sowie der Differentialgleichung wurden mit, so schien es mir zu mindestens, weniger Einsatz gelehrt. Daher saß ich in den folgenden Vorlesungen auch weniger interessiert im Hörsaal.

Theoretische Informatik:

Nachdem das 1. Semester noch relativ uninteressant für mich war, da ich die Themen schon kannte, zog der Schwierigkeitsgrad im 2. Semester doch schon ordentlich an. Zu den großen Themenblöcken zählten Reguläre Sprachen, kontextfreie Sprachen (Stapel-Kellerautomaten, Parser, nicht deterministische und deterministische Kellerautomaten) und kontextsensitive Sprachen (Typ-1 und Typ-0 Grammatiken, Turingautomaten). Leider konnte der Dozent auch hier nicht die Themen interessant genug vermitteln.

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