Neuerungen in System Center 2012 R2 VMM

Neben den umfangreichen Neuerungen im Windows Server 2012 R2 Hyper-V, die auf der TechEd 2013 vorgestellt worden sind, gibt es auch zahlreiche Verbesserungen und Neuerungen im System Center 2012 R2 Virtual Machine Manager. Diese unterteilen sich in die Bereiche Infrastructure, Networking, Storage, VMs, Clouds und Services.

Infrastructure:

  • Unterstützung von Windows Server 2012 R2 als Host und Gast
  • automatische Fortsetzung eines Tasks nach einem VMM Management Server Failover
  • Erweiterter Umfang des Update Managements
  • Verbesserte Integration von VMM und Operations Manager
    -Management Packs
    -Operations Manager Dashboard for Fabric Monitoring

Networking:

  • Built-in NVGRE Gateway
    -Deployment als Service Template
    -Service Template Out-of-the-box im VMM enthalten
    -direkter Zugriff auf das Netzwerk/Internet => Direct Routing oder NAT
    -S2S VPN Gateway mit oder ohne BGP
  • IPAM Integration
  • Verwaltung der Top of Rack Switch Compliance
  • Einfacheres Gast IP Management
  • Hyper-V Extensible Switch Forwarding Extensions können mit der Netzwerkvirtualisierung verwendet werden.
    Beispiel: Cisco Nexus 1000V

Storage:

  • Synthetic Fibre Channel Support
    -Bereitstellen des FC SAN über die VM Eigenschaften
  • Fibre Channel Zone Management
  • ODX Support
    -VMM Library => Hyper-V Hosts
    -VM & Service Template Deployment
  • File Server Cluster Deployment
    -Bare-Metal Deployment
    -Deployment auf bestehende Windows Server 2012 R2 Hosts
    -Storage Pool Deployment & Management
    -Physical Computer Profile unter SC2012 SP1 VMM Host Profile
  • Shared VHDX
  • Integration von Differencing Disks

VMs & Clouds:

  • Differencing  Disks
  • Live Cloning
  • Online VHDX Resize
  • Erweitertes Berechtigungs- und Delegationskonzept
  • Möglichkeit Dateien schon vor dem ersten Bootvorgang in die VM zu injizieren

Services:

  • Ausführung unterschiedlicher Skripts  auf der ersten VM und auf weiteren VMs innerhalb eines Tiers
    -Service Deployment eines Guest Clusters möglich
  • Shared VHDX innerhalb eines Tiers
    -“Share the disk across the service tier”
  • Service Eigenschaften für eine Serivce Topologie
  • Service Deployments für VMs auf Citrix XenServer

Des Weiteren wurde auch eine Erweiterung des 3rd Party Storage Managements erwähnt. Es kommen also immer mehr Storage Hersteller hinzu, deren Storage per SMI-S Provider an den VMM angebunden werden können. Dazu zählen iSCSI/FC SANs, 3rd Party NAS Geräte dank SMB 3.0 und Scale-Out File Server mit SMB 3.0 (SAS/JBODs).

Abgerundet wird dies durch den Windows Azure Hyper-V Recovery Manager der eine DR Orchestration zwischen verschiedenen Clouds ermöglicht. Windows Azure Hyper-V Recovery Manager bindet dabei den VMM in der Primary Site und den VMM in der Recovery Site mit ein. Der Replication Traffic läuft zwischen den Sites ab und nicht über Windows Azure. Der Hyper-V Recovery Manager wird nur als Kontrollinstanz für die Automatisierung und die Orchestrierung verwendet.

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