Microsoft Azure IaaS – VM und Virtual Network Limits

Letzte Woche war ich auf einer Azure Schulung und dabei kamen auch die Limitierungen von Microsoft Azure im Bereich IaaS also VMs und Virtual Networks zur Sprache. Diese Limitierungen möchte ich gerne hier zusammenfassen.

VM Limits:

  • Die Bootdisk der VM darf maximal 127 GB groß sein und nur eine Partition beinhalten.
  • Die VM hat maximal eine NIC.
  • Die Datendisk darf maximal 1 TB groß sein. 1 TB sind es nicht ganz, sondern 1.020 GB.

Je nach VM Größe unterscheidet sich, wie viele Datendisks einem in einer VM zur Verfügung stehen. Jede Datendisk kann dabei eine maximale Größe von 1 TB haben.

Basic Tier:

GrößeCPURAMTemporary DiskMax. Anzahl DatendisksMax. IOPS (300 pro Disk)

A0

Shared

768 MB

20 GB

1

1x 300

A1

1

1,75 GB

40 GB

2

2x 300

A2

2

3,5 GB

60 GB

4

4x 300

A3

4

7 GB

120 GB

8

8x 300

A4

8

14 GB

240 GB

16

16x 300

Standard Tier:

GrößeCPURAMTemporary DiskMax. Anzahl DatendisksMax. IOPS (500 pro Disk)

A0

Shared

768 MB

20 GB

1

1x 500

A1

1

1,75 GB

70 GB

2

2x 500

A2

2

3,5 GB

135 GB

4

4x 500

A3

4

7 GB

285 GB

8

8x 500

A4

8

14 GB

605 GB

16

16x 500

A5

2

14 GB

135 GB

4

4x 500

A6

4

28 GB

285 GB

8

8x 500

A7

8

56 GB

605 GB

16

16x 500

Die Temporary Disk ist in Microsoft Azure nicht persistent, daher liegt auf dieser Disk auch nur die Auslagerungsdatei.

Für eine aktuelle Übersicht einfach direkt die entsprechende Seite in der MSDN aufrufen.

-> http://msdn.microsoft.com/en-us/library/azure/dn197896.aspx

Virtual Network Limits:

Das Virtual Network in Microsoft Azure dient dazu einen eigenen IP-Adressraum zu definieren und VMs darin bereitzustellen. Folgende IP-Adressräume stehen zur Verfügung:

  • 10.0.0.0 – 10.255.255.255 (10/8 Prefix)
  • 172.16.0.0 – 172.31.255.255 (172.16/12 Prefix)
  • 192.168.0.0 – 192.168.255.255 (192.168/16 Prefix)

Dazu kann man dann über das Virtual Network Gateway eine Site-to-Site Verbindung in das Unternehmensnetzwerk aufbauen und so ein Hybrid Cloud Szenario fahren. Aber auch hier gibt es gewisse Limitierungen.

  • Die Virtual Subnets im Virtual Network beginnen immer ab x.x.x.4, da der vorherige Bereich für Azure benötigt wird (Gateway, DHCP, etc.).
  • Maximal eine S2S VPN Verbindung. Egal ob es sich um ein Static Routing VPN Gateway oder ein Dynamic Routing VPN Gateway handelt.
  • Maximal 128 P2S Verbindungen bei einem Dynamic Routing VPN Gateway
  • Keine P2S Verbindung bei einem Static Routing VPN Gateway

Die IP-Vergabe in den Virtual Subnets erfolgt per DHCP und es wird dabei wie in den Static IP Pools des VMM vorgegangen. Die erste freie Adresse wird vergeben. Da man aber gewissen VMs eine IP-Adresse fest zuweisen möchte, muss man hier den Weg über die PowerShell gehen, um eine DHCP Reservation in Azure für die IP im Virtual Subnet anzulegen. Tut man dies nicht, kann es in gewissen Situationen dazu kommen, dass die VM eine andere IP-Adresse erhält.

Weitere Details zu der Virtual Network Funktion in Microsoft Azure sind unter den folgenden Links zu finden.

-> http://msdn.microsoft.com/en-us/library/azure/dn133803.aspx
-> http://msdn.microsoft.com/en-us/library/azure/jj156075.aspx
-> http://msdn.microsoft.com/en-us/library/azure/dn630228.aspx

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