BranchCache – CeBIT 09

Nun noch ein Nachtrag von der CeBIT 2009 wo Ralf Schnell über die neue Technologie BranchCache berichtete!
Bei BranchCache handelt es sich um eine Technologie die Daten, die von einem Fileserver übertragen werden, auf der lokalen Festplatte zwischenspeichert. Die nachfolgenden Zugriffe auf diese Datei erfolgen dann lokal, solange die Datei unverändert bleibt! Dabei greifen andere Rechner, die diese Datei anfordern, sofern die Datei schon lokal zwischengespeichert ist, auf die Zwischenspeicherung zu und übertragen diese ebenfalls auf ihre lokale Festplatte! 
Es gibt zwei verschiedene Varianten: Den Distributed Cache und den Hosted Cache!

Distributed Cache (Cache auf den Clients):

Diese Variante ist optimal für kleinere Zweigstellen geeignet, da wie gesagt die Zwischenspeicherung auf den Clients erfolgt und nicht auf einem Server, so dass damit Kosten eingespart werden können, da kein Server erforderlich ist. Dabei ist die Installation einfach über die Gruppenrichtlinien zu realisieren. Allerdings ist der Distributed Cache auf ein IP-Subnetz beschränkt!

Hosted Cache (Cache auf BranchCache-Server):

Der Vorteil der Hosted Cache Variante ist die, dass eine höhere Verfügbarkeit gewährleistet ist, da die Clients zentral auf einen Server zugreifen können der immer zur Verfügung steht. Im Gegensatz dazu kann beim Distributed Cache nicht immer gewährleistet sein, dass ein Client online ist, der die Dateien zwischengespeichert hat. Außerdem ist der Hosted Cache nicht auf IP-Subnetze beschränkt!

BranchCache setzt allerdings Windows Server 2008 R2 und Windows 7 voraus!

Update:

BranchCache setzt außerdem IPv6 voraus, dazu reicht es wenn das Häckchen in den TCP/IP-Einstellungen des Netzwerkadapters gesetzt ist. Um den weiteren Verlauf der Kommunikation kümmert sich Windows Server 2008 R2 und Windows 7 selber!

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